Palm: Finanzielle Misere dauert an
Der Handyhersteller Palm schreibt trotz Palm Pre, immer noch rote Zahlen. Trotz 783.000 verkaufter Exemplare im Jahr 2009, im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Verkaufsanstieg von 41 Prozent, hat das Unternehmen im zweiten Geschäftsquartal diesen Jahres einen Verlust von 81,9 Millionen US-Dollar hinnehmen müssen. Trotzdem scheint das Unternehmen mit dem Palm Pre auf dem richtigen Weg zu sein. Im Jahr 2008 fuhr Palm sogar einen Verlust von 506 Millionen US-Dollar ein. Schuld daran waren die Steuerforderungen und die Entwicklungskosten für das Palm Pre. Der Umsatz von Palm schrumpfte im zweiten Quartal dieses Jahres auf nur 78,1 Millionen US-Dollar.
Die Chefs von Palm sind trotzdem optimistisch. Ihr Ziel ist es, die Marktanteile in den USA wieder zurück zu gewinnen. Allerdings muss Palm sich hier den beiden führenden Unternehmen Research in Motion (RIM) mit dem Trend-Handy Blackberry und Apple mit seinem iPhone stellen.
Vor allem RIM fährt mit seinem Smartphone Blackberry weiterhin Gewinne ein. In diesem Jahr handelt es sich hierbei um eine Summe in Höhe von 628,4 Millionen US-Dollar. Das bedeutet für RIM eine Gewinnsteigerung von 58,6 Prozent. Laut Unternehmensangaben soll es zurzeit über 36 Millionen Blackberry-Nutzer geben.
Da wird Palm trotz steigender Zahlen noch einiges leisten müsse
