Amerikanerin verklagt Google
Die Fußgängerführung von Google Maps befindet sich noch im Beta-Stadium. Auf dem PC wird diese Warnung auch angezeigt.
„Die Routenplanung für Fußgänger ist noch im Beta-Stadium- Seien Sie vorsichtig! Auf dieser Route gibt es möglicherweise keine Bürgersteige oder Radwege“ ist hier zu lesen.
Auf dem Handy wird diese Warnung leider nicht angezeigt. Also verschwendete Lauren auch keinen Gedanken daran, ob sie wohl richtig ist. Bedauerlicherweise führte der Routenplaner die Frau jedoch auf eine Bundesstraße. Unbeirrt lief sie weiter. Auch dass ein Bürgersteig fehlte, schien sie nicht zu beunruhigen. Bis sie dann schließlich von einem Auto angefahren wurde.
Lauren Rosenberg verklagt nicht nur Google, sondern auch den Fahrer des Wagens, der sie angefahren hat. Die Klage gegen Google begründete sie mit der „fahrlässigen Bereitstellung einer gefährlichen Route, die dafür gesorgt habe, dass sie von einem Kraftfahrzeug angefahren werden konnte und dadurch bleibende körperliche und emotionale Schäden davongetragen habe.“
Die Fones-Redaktion meint dazu: Es ist eben nicht ratsam den Kopf auszuschalten, nur weil eine Maschine sagt, wo man lang gehen soll. Findet man sich auf einer vielbefahrenen Bundesstraße ohne Bürgersteig wieder, sollte man eventuell doch besser einen anderen Weg suchen.
Quelle: areamobile.de
