Androids Versionen-Dschungel

Auf Googles Entwicklerkonferenz I/O kam das Thema „Androids Versionen-Dschungel“ auf. Doch die zahlreichen Versionen des Google-Betriebssystems für Handys seien unvermeidbar, so der Android-Chefbeauftragte, Andy Rubin.

Auf der Pressekonferenz anlässlich der Google-Entwicklerkonferenz I/O erläuterte Rubin, dass die Leute das Fragmentierung nennen würde. Er nenne das Vererbung. Die Software müsse mit dem Entwicklungstempo bei den Geräten mithalten. Die Frage sei immer, wie schnell die Entwickler neue Versionen erstellen könnten.

Vor allem die Versionen Android 1.5, 1.6 und 2.1 sind derzeit auf den Handys im Einsatz. Googles erheiternde Tradition, die Android-Versionen mit dem Namen einer Süßspeise zu versehen, macht das Durcheinander leider nicht übersichtlicher. Die neuste Version Android 2.2 hat den Beinamen Froyo erhalten. Froyo steht für Frozen Yogurt und heißt auf Deutsch gefrorener Joghurt.

Es werde nie eine einzige Version des Handy OS geben. Im Idealfall könne man die Anzahl auf zwei Betriebssysteme reduzieren, so Experten. Es sei schwierig ein neues OS auf ältere Geräte zu portieren, so Rubin. Google werde jedoch versuchen, auch neue Android-Programme auf älteren Geräten nutzbar zu machen. Google Maps Navigator zum Beispiel läuft auch auf Geräten mit der Android Version 1.6, während Twitter erst ab Version 2.1 genutzt werden kann.

Quelle: chip.de