Antivirenprogramme für Smartphones
Die immer vielfältiger werdenden Eigenschaften von Smartphones machen sie gleichzeitig verwundbarer. Computer-Eigenschaften und ständige Konnektivität mit dem Internet machen es z. B. möglich, Smartphones mit Viren zu bombardieren. Die Handys werden wie Computer gehackt und mit Malware infiziert. Erst vor ein paar Wochen wurde die Nachricht bekannt, dass ein weiterer Wurm namens Ikee.B iPhones befällt, private Daten ausspioniert, Informationen stiehlt und Programme herunterlädt. Somit wurden Schreie nach Antivirenprogrammen für Handys laut. Und genau hier wittern die Softwarehersteller nun eine weitere Geldquelle. Unter ihnen die Investmentgruppe Khosla Ventures aus den USA, die für 5,5 Millionen US-Dollar das Sicherheits-Start-Up Lookout entwickelte. Das Antivirenprogramm wird momentan an Handys mit den Betriebssystemen Windows Mobile und Android getestet. Weitere Versionen für iPhone und Blackberry sollen folgen. Die Basissoftware soll den Kunden kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Für die Premium Version von Lookout hingegen soll eine monatliche Gebühr erhoben werden.
Für Smartphones sollten nunmehr die gleichen Sicherheitsvorkehrungen wie für Computer getroffen werden. Das bedeutet, dass ein Antivirusprogramm an Bord sein sollte, der Browser sollte aktualisiert werden, Firewall und Spam-Filter sollten ebenfalls aktiviert sein. Außerdem sollte der Smartphone-Besitzer achtsam sein, welche E-Mails und Internetseiten er öffnet.
