Apps für Symbian Handys

Symbian – Die Tochtergesellschaft des Handy-Riesen Nokia entwickelt das erfolgreichste Betriebssystem aller Zeiten.

Das Symbian-OS-Betriebssystem glänzt mit einem Marktanteil von 47 Prozent. Es wird hauptsächlich von Nokia, u.a. aber auch von Sony Ericsson oder LG genutzt. Die bekannteste Oberfläche, genannt S60, wurde hauptsächlich in den N- und E-Serien von Nokia verbaut. Aber auch andere Handy-Hersteller wie zum Beispiel Samsung verwenden S60 als Betriebssystem für ihre Mobilfunkgeräte. Zurzeit sind mindestens 200 Handy-Modelle auf dem Markt, die mit dem Symbian-Betriebssystem arbeiten.

Symbian war bis 2008 ein Konsortium der Unternehmen Ericsson, Motorola, Nokia und Psion. Sitz des Unternehmens ist London. Im Dezember 2008 übernahm Nokia die Anteile der anderen Teilhaber und gründete die Symbian Foundation. Mit dieser Neugründung gibt Nokia anderen Herstellern jedoch die Möglichkeit, das Symbian-System weiter zu nutzen. Die Mitglieder dieser Foundation können das Betriebssystem nutzen, ohne dafür Lizenzgebühren zu zahlen.

Anfang Februar 2010 verkündete Nokia, dass das Symbian OS von nun an als Open Source-Betriebssystem freigegeben sei. Jeder Entwickler kann das Betriebssystem somit verändern und verbessern. Nokia nimmt sich damit Google zum Vorbild, welcher sein Android-Betriebssystem bereits kurz nach Veröffentlichung als Open-Source freigab.

Nokia plant noch in diesem Jahr die ersten Handys mit der neuen Symbian 3-Oberfläche auf den Markt zu bringen. Symbian 3 soll Multitouch erlauben und eine verbesserte Touchscreen-Unterstützung bieten. Außerdem soll es verbesserte Individualisierungsmöglichkeiten der verschiedenen Homescreens ermöglichen. Ein aktualisierter Medienplayer mit Cover-Flow-Ansicht ist ebenfalls zu erwarten. 2011 soll dann auch schon die nächste Version, Symbian 4, folgen. Von dieser sind allerdings erst wenige Einzelheiten bekannt.

Die Zukunft des Symbian-Betriebssystems bleibt also mit Spannung zu verfolgen. Viele Impulse werden von außerhalb auf die Symbian-Oberflache einströmen. Auch App-technisch wird sich einiges tun.

Damit Sie hier nicht den Anschluss verlieren, werden wir Ihnen auf den folgenden Seiten die besten und nützlichsten Apps vorstellen.