Blackberry: Ausfälle bei E-Mail-Service

Blackberry: Schon wieder Ausfälle des E-Mail-Services zu beklagen

Betroffen sind die Kunden von Verizon und T-Mobile in den USA. Kunden an Ost- und Westküste melden Probleme mit der sonst allseits gelobten E-Mail-Funktion ihres Blackberrys. Vor allem Blackberrys die nicht im WLAN eingeloggt seien, hätten Probleme mit diesem Service, so das Online-Portal DataOutagesNews.com. Kunden, die bereits im WLAN-Netz eingeloggt seien, werden diesen Fehler wohl erst dann bemerken, wenn Sie den WLAN-Radius verlassen. Manche Nutzer könnten weder E-Mails empfangen, noch versenden. Bis jetzt hätten sich erst einzelne Nutzer beschwert. Doch die Ausfälle beträfen sowohl die Nutzer des Blackberry Internet Services als auch die Anwender des Blackberry Enterprise Servers.

Bereits 2007 sorgte eine Downtime des E-Mail-Servers für Ärger. Die Geschäftsführung von Research in Motion (RIM, Hersteller des Blackberrys) versprach, den Fehler zu beheben und dass es keine weiteren Probleme dieser Art mehr geben werde. Doch kein Jahr später, im Februar 2008, gab es wieder Probleme mit dem Mail-Server zu beklagen. Der Ausfall dauerte einen halben Tag. Im Dezember 2009 war dann der nächste Ausfall zu vermerken. Er dauerte ebenfalls einen halben Tag.

Diese Ausfälle kann sich RIM natürlich nicht leisten, da viele der Blackberry-Nutzer beruflich auf ihr Handy angewiesen sind. Vor allem Regierungsbeamte, Anwälte und Richter verwenden das Blackberry wegen des abgesicherten E-Mail-Services. Doch wenn gerade dieser Dienst instabil und anfällig ist, könnte genau diese Klientel RIM in Zukunft verstärkt den Rücken kehren.

Die Konkurrenz wartet schon. Apples iPhone hat sich als geeignetes Business-Handy bewährt. Und zu allem Unglück haben sich Anfang des Jahres gleich drei neue Betriebssysteme den Weg in die Öffentlichkeit gebahnt. Android, Windows Phone 7 und Samsungs Bada veranlassen die treuen Blackberry-Kunden einen Blick auf die Konkurrenz zu werfen.

Zu den aktuellen Ausfällen gab es von RIM noch keine Stellungnahme. Es bleibt also abzuwarten, wie die Anfälligkeit des E-Mail-Services aus der Welt geschafft werden soll.