Die Tücken der Social-Media-Webseiten
Die ENISA warnt alle Social-Network-Nutzer, die Seiten wie Facebook, StudiVZ, Twitter oder Wer-kennt-wen nutzen, Ihren richtigen Namen preiszugeben. Solche Seiten sollten nur unter einem Pseudonym besucht werden, um Datenschutz und Anonymität zu wahren. Echte Freunde wüssten, wer sich hinter einem Pseudonym verberge, so ein Sprecher der ENISA.
Mobil-Surfer seien diesbezüglich besonders gefährdet. Deshalb sollten alle ortsbezogenen Dienste auf dem Handy deaktiviert und das Handy selbstverständlich nicht unbeaufsichtigt irgendwo liegen gelassen werden. Das Problem sei hier nicht nur der Diebstahl, sondern auch die im Handy gespeicherten Passwörter, die sich dann in den Händen Fremder befinden. Der Dieb könnte somit nicht nur das Handy klauen, sondern mit den Daten des Beklauten Straftaten begehen.
Des Weiteren rät ENISA Privates und Geschäftliches zu trennen. Sollten Sie auch für berufliche Zwecke einen Account auf obigen Social-Network-Seiten verwenden wollen, eröffnen Sie einen neuen Account oder suchen Sie sich hierfür ein anderes Netzwerk. Denn: Mit Äußerungen zum Unternehm und der Angabe geschäftlicher E-Mail-Adressen sollte man sehr vorsichtig sein. Weiterhin müsse gelten, auf diesen Seiten keine Freundschaftsanfragen von Unbekannten zu bestätigen.
Das Social-Network Facebook ist zurzeit am beliebtesten und kann eine Nutzeranzahl von 211 Millionen in ganz Europa vorweisen. Davon sind 65 Millionen Personen in der Lage diese Plattform auch mobil zu nutzen. Laut ENISA wird diese Zahl bis 2012 auf 134 Millionen ansteigen.
Social-Media-Webseiten sind eine tolle Lösung mit Freunden und Bekannten in Kontakt zu bleiben. Der Nutzer sollte jedoch gewisse Sicherheitsregeln beherzigen, damit Datendiebstahl und öffentliche Bloßstellung keine Chance haben.
