E-Plus startet Netzausbau

Da E-Plus bei den LTE-Frequenzversteigerungen keine Milliardenbeträge für LTE ausgab, investiert das Unternehmen jetzt in den Netzausbau.

E-Plus sieht sich als den „wahren Gewinner“ der Mobilfunkauktion. Man habe zwar keine der begehrten, flächendeckenden Frequenzen ersteigern können, die Konkurrenz habe dafür jedoch Milliarden zahlen müssen. Telekom, Vodafone und O2 investierten mehr als 1,3 Milliarden Euro in die LTE-Frequenzen. E-Plus hingegen ersteigerte Frequenzen im GSM- und UMTS-Bereich und gab insgesamt lediglich 283,6 Millionen Euro aus.

Diese Sparsamkeit soll nun den Kunden zu Gute kommen. E-Plus will einen dreistelliger Millionenbetrag investieren, um die Verbindung zum mobilen Internet zu beschleunigen. Dank HSPA+ seien die Kunden künftig in der Lage, Songs, Musikvideos und andere multimediale Inhalte mit maximal 21,6 MBit/s herunterzuladen. Die enormen Investitionen in die LTE-Frequenzen brachten die Konkurrenz bereits dazu, mit E-Plus über eine Zusammenarbeit bezüglich des Netzausbaus zu sprechen. Näheres ist jedoch noch nicht bekannt.

Mit dem Netzausbau soll in den Städten begonnen werden. Angefangen wird mit Berlin, Köln und Frankfurt. Danach wolle man sich um die Verbreitung auf dem Land kümmern.

Um letztendlich doch noch in den Genuss von LTE-Frequenzen zu kommen, möchte E-Plus diese von den Konkurrenten mieten. Die Deutsche Telekom zeigte sich bereits kooperativ.

Quelle: areamobile.de