Knight Rider kann bald jeder sein: K.I.T.T. heißt jetzt AutolinQ

Ein Cockpit-Computer namens AutolinQ und ein Smartphone machen es möglich. Autos können bald (bedingt)ferngesteuert werden.

Um dieses zu ermöglichen, haben die Deutsche Telekom und Continental Automotive (Automobilzulieferer)eine Technologiepartnerschaft gegründet. Ziel ist es, das Auto an das Mobilfunknetz zu knüpfen. So sollen das Internet und die dazugehörenden Vorteile, wie E-Mail-Zugang, für den Autofahrer zugänglich gemacht werden.

AutolinQ läuft mit dem Betriebssystem Google Android und kann gewisse Funktionen am Auto überwachen. So kann der Autobesitzer per Handy nachsehen, ob das Schiebedach geschlossen ist. Ist dies nicht der Fall, kann auf Knopfdruck die Schließung veranlasst werden – vom Handy aus. Ebenfalls praktisch ist die Auto-Such-Funktion. Das Handy wird den Autobesitzer direkt zu seinem geparkten Gefährt führen.

Was AutolinQ ebenfalls interessant macht, ist die Fähigkeit, das Online-Adressbuch mit dem Navigationssystem zu verknüpfen. So kann der Anwender Reiseziele bereits vor Antritt der Fahrt ins Mobiltelefon eingeben.

Mit AutolinQ soll es möglich sein, E-Mails im Auto zu empfangen. Der Computer ist in der Lage sie vorzulesen und dann per Sprachaufnahme zu beantworten. Es soll auch schon Apps für Musiksuche und den Nachrichtendienst von T-Mobile geben.