LTE Auktion: Noch alle vier Bietenden im Rennen

Die Auktion um die LTE Frequenzen läuft bereits seit dem 12. April. Seit Donnerstag, den 22. April 2010, ist die Milliarden-Grenze durchbrochen.

Mittlerweile sind die Gebote sogar auf eine stolze Summe von fast 2 Milliarden Euro angewachsen. Anfangs lief die Auktion eher zäh und zurückhaltend. Wollten doch die vier zugelassenen Mobilfunkanbieter den Preis nicht gleich in die Höhe treiben. Schließlich können noch zwei bis drei Jahre vergehen, ehe die Technik kommerziell nutzbar sei, so der deutsche O2-Chef René Schuster. Die Frequenzversteigerung sei fast zwei Jahre zu früh anberaumt worden, so Schuster weiter.

Das Nachsehen will keiner der vier Bietenden haben. Die Auktion befindet sich mittlerweile in der 97. Runde und es ist noch kein Ende in Sicht. Besonders begehrt seien die sechs Frequenzbänder im 800-Megahertz-Bereich, so inside-hande.de. Die Gebote hierfür seien mittlerweile bei jeweils 200 Millionen Euro angelangt. Vier dieser Frequenzbänder werden von T-Mobile und O2 favorisiert. E-Plus und Vodafone seien bei den anderen zwei Frequenzbändern die Höchstbietenden.

LTE wird als die Übertragungstechnologie der Zukunft gehandelt. Bereits nächstes Jahr sollen die ersten LTE-fähigen Handys auf den Markt kommen. Mit der neuen Technologie ist eine Datenübertragungsrate von bis zu 100 MBit/s möglich. Im Zeitalter der Smartphones, welche für den explosionsartig angestiegenen Datenverkehr verantwortlich sind, ist eine schnellere Datenverbindung von Nöten.