Nokia schaltet russisches Innenministerium ein

In der Vergangenheit stellte das Online-Portal mobile-review.com bereits mehrmals Berichte über noch unveröffentlichte Nokia Handys ins Netz.

Ausgerechnet der Hoffnungsschimmer des finnischen Handyherstellers, das Nokia N8 mit der neu entwickelten Symbian 3 Oberfläche, musste im letzten Bericht Federn lassen. Symbian 3 sollte Nokia wieder wettbewerbsfähiger machen und die Fehler und Mängel der angeschlagenen Vorgängerversionen ausbügeln. Schließlich verliert Nokia stetig Marktanteile und muss zusehen, wie Apple und Android am Handyriesen vorbeiziehen.

Der Chef des russischen Online-Portals, Eldar Murtazin, gelangte auf mysteriöse Weise an einen Prototypen des N8 und nahm kein Blatt vor den Mund. Wie wir bereits berichteten, betitelte er das neue Betriebssystem als „lächerlich“ und „altbacken“. Die Zahl der Verbesserungen sei insgesamt zu gering, um von einem neuen Betriebssystem zu sprechen. Ein harter Schlag für Nokia!

Der Handyhersteller forderte Murtazin auf, den unautorisierten Prototypen zurückzugeben. Vergebens. Nun bat Nokia das russische Innenministerium um Hilfe. Dieses nahm die Ermittlungen auf und setzte sich mit Murtazin, welcher sich gerade im Urlaub in Montenegro befand, in Verbindung.