Nokia X3 Test: Einzelheiten

Einzelheiten

Display

Beim Display des Nokia X3 handelt es sich um ein Aktivmatrix-Display und hat daher eine bessere Bildqualität als andere LCD-Formen. Mit einer Diagonale von 5,6 cm und einer Größe von 2,2 Zoll ist der Bildschirm im Vergleich zu aktuellen Smartphones jedoch recht klein ausgefallen. Die Anzahl der Farben beträgt 262.144. Sie sorgen immerhin für ein farbenfrohes Display.

Bedienung

Das Nokia X3 ist ein kleiner Slider mit einer numerischen Tastatur. Die Tasten sind schön groß und von daher leicht zu bedienen. Das Handy arbeitet mit dem S40-Betriebssystem. Das Menü ist als übersichtlich zu bezeichnen. Auf der Startseite können die gewünschten Schnellstartanwendungen untergebracht werden. Gerade für dieses Handy ist es sinnvoll, hier den MP3-Player unterzubringen. Denn Musik abspielen ist das, was das X3 von Nokia richtig gut kann.

Multimedia

Das X3 ist ein Musik-Handy. Dementsprechend wurde der Fokus speziell auf den MP3-Player und weitere Multimedia-Anwendungen gelegt.

Der MP3-Player ist in der Lage alle gängigen Formate zu lesen. Um die Bedienung dieser Anwendung zu optimieren, hat Nokia links neben dem Display 3 Tasten speziell für die Bedienung des Players arrangiert. Mit dem Media-Player ist es ein leichtes, Musiklisten zu erstellen. Auch kann man sich die komplette Titelliste nach Interpreten, Alben und Genres sortiert anzeigen lassen. Um den ohnehin schon guten Sound noch ein wenig abstimmen zu können, ist das X3 mit einem Klangregler und der Option 3D-Klang ausgestattet. Das X3 unterstützt Nokia Music für den PC und den Nokia Music Store. So bleibt der Musiknachschub gesichert und kann auf dem PC verwaltet werden.

Ebenfalls zur Erfüllung der musikalischen Wünsche an Bord, ist ein UKW-Radio mit RDS-Unterstützung. Außerdem ist die Antenne hierfür nicht im mitgelieferten Kopfhörer integriert, sondern direkt im Handy. So kann man auch ohne Kopfhörer seinem Lieblingssender lauschen.

Was bezüglich der Kopfhörer vielleicht noch erwähnt werden sollte: Im Lieferumfang befindet sich das Stereo-Headset WH-205 mit 3,5-mm-Standardanschluss. So liefert Nokia gleich ein vernünftiges Headset zum Handy dazu.

Kamera

Die lasche 3,2-Megapixel-Kamera lässt leider zu wünschen übrig. Der vierfache Digitalzoom verbessert die Bildqualität natürlich nicht. Herangezoomte Fotos sind undeutlich, unscharf und mit sehr viel Rauschen versetzt. Das X3 gibt einem die Möglichkeit, erst das Bild zu knipsen und im Nachhinein das Bild heranzuzoomen. Dies führt oftmals dazu, dass das Objekt, welches eigentlich im Zentrum des Bildes sein sollte, sich im gezoomten Zustand am Rand befindet.
Auch kann das X3 nur drei Aufnahmefunktionen vorweisen: Fotos, Selbstauslöser und Video. Die Videofunktion ist mit gerade mal 176 x 144 Pixel als äußerst mager zu bezeichnen. Als Weißabgleich stehen Automatisch, Tageslicht, warmes Licht und Neonlicht zur Verfügung. Der Benutzer kann wählen, ob er das Foto im Hoch- oder im Querformat erstellen will und hat hierfür ebenfalls einige Effekte wie Falschfarben, Graustufen oder Sepia zur Verfügung.

Alles in Allem hinterlässt das X3 hier keinen guten Eindruck.

Sonderfunktionen- und –ausstattung

An Organizer-Funktionen hat das X3 eine Terminverwaltung, eine Kalenderansicht und einen Taschenrechner zu bieten. Ein Document Reader oder gar einen Editor wird man auf dem X3 nicht finden. Für etwaige Business-Tätigkeiten ist das Handy somit nicht zu gebrauchen.

Konnektivität

Das X3 ist mit GPRS und und EDGE ausgerüstet. Was hier natürlich schmerzlich vermisst wird, ist die WLAN-Funktion und UMTS. Das Abrufen von E-Mails oder zwischendurch mal das Ergebnis eines Sportereignisses nachfragen, ist mit dem X3 über das mobile Internet zwar möglich, strapaziert jedoch die Geduld des Anwenders.

Das X3 verfügt über Bluetooth und einen USB-Anschluss. So kann der Musikliebhaber schnellstmöglich Musikdateien und sonstiges zur Bearbeitung auf seinen PC senden.