Nur noch eine Android-Version pro Jahr

Das Versionendurcheinander von Android irritiert viele Kunden und stresst die Entwickler.

In einem Interview mit der Tageszeitung Silicon Valley Mercury News sagte Googles Chef-Entwickler, Andy Rubin, dass es in Zukunft nur noch eine Android-Version pro Jahr geben werde. Zurzeit werden jährlich zwei Versionen rausgebracht, was die Entwickler der Android Anwendungen sehr in Atem hält. Sie könnten kaum mithalten, so Rubin.

Momentan sind sechs Versionen auf dem Mobilfunkmarkt im Einsatz: Die erste Version 1.1 wird nur noch von 0,1 Prozent genutzt. Android 1.5, auch Cupcake genannt, ist noch auf 27,6 Prozent der Handys vertreten. Version 1.6 (Donut), ist auf 26,8 Prozent aller Geräte installiert. Im Oktober 2009 erschien Android 2.0 Eclair, welches nur auf 0,1 Prozent der mobilen Geräte aktiv ist. Dann folgte Version 2.0.1 als Update. Hiermit arbeiten lediglich 0,3 Prozent der Geräte. Die neuste Version Android 2.1 alias Froyo wurde im Mai 2010 veröffentlicht und wird auf 45,1 Prozent der Handys verwendet. Eine lange Liste, die es zu kürzen gilt.

Als Grund für dieses Wirrwarr gibt Rubin folgenden Grund an: „Als wir das Produkt herausbrachten, fühlte es sich nicht wie eine Version 1.0 an. Es war eher so eine Art 0.8.“ Aber die Gelegenheit sei günstig gewesen und der Markt benötigte einen Neuzugang für das Weihnachtsgeschäft.

Es wurde also ständig nachgebessert und so entstand die heutige Versionenvielfalt. Die Android-Gemeinde ist somit recht zerrissen. Doch laut Rubin soll sich das in Zukunft ändern.