Obama: „Informationen aus dem Internet sind der Feind der Demokratie!“

Der US-Präsident Obama kommt selbst kaum ohne sein Blackberry aus. Trotzdem warnte Obama die Studenten der Hampton-Universität im Bundesstaat Virginia, vor den Gefahren der dauervernetzten Lebensweise durch Smartphones, iPad und iPod.

Der große Nachteil des Mediums „Internet“ läge darin, dass die Menschen rund um die Uhr mit allen möglichen Inhalten und Argumenten bombardiert würden, welche längst nicht alle wahr seien, so Obama.

Obama wolle keinesfalls Apple und Co. für den Verkauf ihrer Geräte kritisieren, sondern einen Aufruf zum Schutz der Demokratie starten. Zweifelhafte Informationen aus dem Internet würden nicht nur die Studenten unter einen neuartigen Druck setzen, sondern auch den Staat und seine Demokratie, so berichtet areamobile.de.

Die Ironie an diesem Aufruf, läge, so areamobile.de weiter, in der Art und Weise, wie der Präsident 2009 seine Wahl gewann. Gerade weil der Präsident das Internet für seinen Wahlkampf nutzte, war er seinem Konkurrenten voraus. Obama ließ eine Million SMS verschicken, um Spenden zu sammeln und Wähler zu gewinnen. Obama besaß einen facebook-Account, der während seines Wahlkampfes 6,4 Millionen Anhänger verzeichnete. Bei Twitter folgten ihm 1,7 Millionen Personen und seine Wahlkampfrede, welche bei YouTube zu sehen war, wurde von sechs Millionen Personen angesehen.

Über das Medium „Internet“ konnte Obama viele Wählergruppen, vor allem aber junge Leute erreichen und überzeugen. Waren das etwa auch „zweifelhafte Informationen“ mit denen er die jungen Leute bombardierte?

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