Palm: Weitere Verkaufsgerüchte
Palms CEO, Jon Rubinstein, verbreitet weiterhin Optimismus und Palm arbeitet weiterhin an neuen Geräten, trotz roter Zahlen. Rubinstein glaubt an sein Unternehmen und daran, dass es weiterhin eigenständig überleben könne. Er habe einen Plan, mit dem Palm wieder schwarze statt rote Zahlen schreiben werde. Das Unternehmen ist zudem weiterhin damit beschäftigt, neue Geräte zu entwickeln. Auch werde überlegt, das Betriebssystem webOS an Drittanbieter zu lizensieren.
Doch falls jemand mit einem vernünftigen Angebot in den Aufsichtsrat komme, müssten sie darüber natürlich nachdenken, so Rubinstein. Ein Verkauf von Palm scheint somit, trotz Optimismus, nicht ausgeschlossen.
Das taiwanesische Unternehmen HTC hat sich gegen den Kauf von Palm entschieden, so die Nachrichtenagentur Reuters. Der Grund für diesen Rückzug seien die fehlenden Synergien. Es sei ebenfalls denkbar, dass HTC sich wegen Palms schlechter Verkaufszahlen zurück gezogen habe.
Lenovo und Intel zeigen weiterhin Interesse an einer Übernahme von Palm. Der Ausgang der Palm-Krise ist somit weiterhin offen.
Quelle: chip.de
