Sony Ericsson Aino Test: Einzelheiten

Display

Das Display erstreckt sich beinahe komplett über das ganze Handy und bietet somit dem Benutzer eine gute und grafisch einwandfreie Übersicht. Schiebt man jedoch das Handy auf und versucht eine SMS zu schreiben, bekommt das Aino wegen des großen Displays ein wenig Übergewicht und man wird das Gefühl nicht los, die zweite Hand zur Hilfe nehmen zu müssen, um das Aino abzustützen. Dennoch ist die alphanumerische Tastatur an sich gut herausgearbeitet und auch für größere Finger leicht zu bedienen.

Der Touchscreen wird allerdings erst aktiviert, wenn eine Multimedia-Anwendung aufgerufen wird. Alle anderen Anwendungen werden immer noch über die alphanumerische Tastatur gesteuert. Hier könnten die Kunden ein wenig enttäuscht sein. Allerdings ist diese Halb-Touchscreen-Variante als gute Übergangslösung für Touchscreen-Skeptiker geeignet.

Bedienung

Die Menüführung ist übersichtlich und einfach. Und sobald das Handy wieder zugeschoben wird, können die Multimedia-Programme per Touchscreen weiter dirigiert werden. Ein Touchscreen-Stift ist im Lieferumfang leider nicht enthalten, was die Freude an dem Display durch die Abdrücke der eigenen Finger ein wenig trüben kann.

Sonderfunktionen und -ausstattung

Besonderes Highlight des Aino ist das über Bluetooth arbeitende Headset, welches unnötigen Kabelsalat erspart und bei der Konkurrenz meistens extra hinzugekauft werden muss. Headset und Handy können gleichzeitig in der praktischen und als Hingucker sehr gut geeigneten Tischladestation aufgeladen werden.

Im Lieferumfang enthalten ist eine 8 GB microSD-Speicherkarte, die es ermöglicht ein ordentliches Arsenal an Fotos, Musik und Videos zu speichern. Zusammen mit dem integrierten MediaPlayer ist das Aino ein gelungenes Multimedia-Talent.

Einen weiteren Leckerbissen hat das Aino für alle PlayStation-Fans, denn mit der Remote Play Funktion lässt sich die PS3 mit dem Smartphone steuern.

Die einzige Sonderfunktion, die der Benutzer beim Aino vermissen könnte, ist die eines Document Readers.

Kamera

Die Kamera ist mit satten 8,1 Megapixel ausgestattet und der Handybesitzer kann zwischen verschiedenen Modi wie zum Beispiel Auto, Portrait, Nacht, Sport oder Landschaft wählen. Das Aino hat ebenfalls eine praktische Videofunktion, welche mit VGA-Auflösung glänzen kann. Allerdings ist für Fotos sowie für Videos die 16fache Zoomfunktion, trotz Autofokus, besser zu meiden, da das Ergebnis schnell unscharf und pixelig aussieht.

Konnektivität

Weiterhin ist das Aino mit A-GPS, UMTS, USB, Bluetooth und natürlich WLAN ausgestattet und bietet dem Nutzer somit die gängigen Verbindungsmöglichkeiten zur Datenübertragung und für das Internet. Dank des großzügigen Displays sind die Internetseiten gut zu erkennen. Allerdings wäre es hier für den Nutzer angenehmer, wenn er den Cursor per Touchscreen steuern könnte. Leider ist das beim Aino nicht der Fall und der Zeiger muss mühevoll mit der Tastatur bewegt werden.

Support

Besonders praktisch und umweltschonend: Das ausführliche Handbuch befindet sich im Handy. Sollte man also das Bedürfnis haben in die technischen Tiefen des Handys eintauchen zu wollen, und die mitgelieferte Kurzanleitung liegt zu Hause, dann kann Genaueres einfach im Handy selbst nachgelesen werden. Sollten dennoch Fragen nicht geklärt werden können, oder der Kunde möchte Musik, Spiele oder weitere Programme herunterladen, so bietet Sony Ericsson auf der Firmenseite weiteren Support.