Telefonieren während der Autofahrt

In Sachen Bußgeldhöhe bei Missachten des Handyverbots hinterm Steuer, kommen die Deutschen noch recht günstig davon.

Sobald Sie den Motor starten hat ein Handy nichts mehr in Ihrer Hand verloren! Neben Telefonieren ist natürlich auch SMS schreiben, Chatten und Surfen absolut tabu. Wer hiergegen verstößt muss 40 Euro Bußgeld zahlen und bekommt außerdem einen Punkt in Flensburg „gutgeschrieben“.

In anderen EU-Ländern fällt die Strafe für das Telefonieren am Steuer jedoch wesentlich drastischer aus. Spitzenreiter in der Bußgeldhöhe für das Vergehen ist Italien mit einem Betrag zwischen 155 und 594 Euro. In den Niederlanden werden 150 Euro fällig. Dicht gefolgt von Portugal, wo dieses Vergehen mit einem Betrag ab 120 Euro ahnden. In anderen beliebten Urlaubsländern wie Spanien werden 90 Euro fällig, in Kroatien 70 Euro, in Griechenland 50 Euro und in Frankreich 35 Euro. „Wer mit dem Handy am Ohr fährt, riskiert in fast allen EU-Ländern einen Teil der Urlaubskasse“, so BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer.

Doch auch ein 40-Euro-Bußgeld ist ärgerlich verschenktes Geld. Laut Scheer, schont die Anschaffung einer Freisprecheinrichtung nicht nur den Geldbeutel, sondern erhöht auch die Sicherheit. Wer also auf Telefonate während der Fahrt nicht verzichten kann, sollte sich schon aus Sicherheitsgründen eine Freisprecheinrichtung zulegen. Schließlich lenkt Telefonieren während der Fahrt vom Verkehr ab und sorgt für zahlreiche Unfälle Jahr für Jahr.

Quelle: bitkom.org