Vodafone: Infiziertes Handy verkauft
Der spanische Sicherheitssoftware-Hersteller Panda Security entdeckte nun schon das zweite von Vodafone frisch aus dem Shop gekaufte und mit Viren befallene Smartphone. Die Viren befanden sich bei beiden Vorfällen auf der Speicherkarte eines HTC Magic. Verbindet man das Handy mit dem heimischen Rechner, startet ein Autorun-Prozess und der Rechner wird zu einem Teil des Mariposa-Botnet. Was wiederrum bedeutet, dass Fremde Zugriff auf den Rechner haben.
Der erste Fall wurde bereits vor zwei Wochen bekannt, als im Blog von Panda Research von einem bei Vodafone neu gekauften und von Viren befallenen HTC Magic berichtet wurde. Daraufhin erklärte Vodafone, dass es sich hierbei um einen Einzelfall handele. Das Handy sei von einem Kunden mit einem gefälschten Siegel als unbenutzt zurück gegeben worden. Dementsprechend sei es als „neu“ weiterverkauft worden.
Bei dem jüngsten Fall war ein Mitarbeiter des spanischen Sicherheitsunternehmens S21sec betroffen. Das jeweilige Handy habe die gleiche Malware wie beim ersten Fall aufgewiesen. Was zur Folge hat, dass nun nicht mehr von einem Einzelfall gesprochen werden kann.
Vodafone Deutschland hat dies zum Anlass genommen, Stichproben aus dem HTC Magic-Bestand zu nehmen. Hierbei konnte jedoch keinerlei Malware festgestellt werden. Demnach sei man sich ganz sicher, dass über Vodafone Deutschland keine mit Viren gespickten Handys in Umlauf gebracht würden.
